2014-05-15-SchmidtTheater

Neue Fotos für das Schmidts – Karoke und die Lotto Königs

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Die Arbeit eines Fotografen besteht in vielen Fällen aus gleichartigen Aufträgen eines Themenbereichs – dem Kerngeschäfts. Die sogenannten Brot- und Butterjob sind wichtig und machen mir immer noch sehr viel Freude. Schließlich verdient man sein Geld damit und ein zufriedener Kunde macht auch glücklich.

Aber Abwechslung erhöht die Motivation und sorgt für dieses wohlige, zufriedene Gefühl in der Magengegend für das man eigentlich den Fotografenberuf erlernt hat. Ein kurzer Augenblick des Glücks. Einer dieser Momente resultiert aus der Zusammenarbeit mit der Schmidt Theater GmbH. Schlips und Sakko – die ständigen visuellen Begleiter eines Businessfotografen – werden an den Nagel gehängt und schaffen Raum für einen kreativen Prozess fernab der üblichen fotografischen Zwänge. Man darf sich mal wieder so richtig austoben.

Schmidt Theater - Karaoke
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Die neuen Fotos vom Schmidts

Für die Neugestaltung von zwei Plakaten hatte ich das Glück vom Schmidts als Fotograf beauftragt zu werden. Es galt die “Königs vom Kiez” stellvertretend durch die beiden Hauptdarsteller bildlich neu in Szene zu setzen und darüber hinaus das Thema “Karaoke Show” neu zu interpretieren. Horst J. Gonzales alias Henning Mehrtens wurde hierzu diesmal schon am helligten Tag auf die Bühne des Schmidt Theaters gezerrt und “durfte” sich zu dieser für ihn doch eher ungewohnten Zeit in seine Rolle versetzen. Ob mit oder ohne Mikro, in jedem Fall schräg sollte es sein.

Schmidt Theater - Königs
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Für die Fotos von den “Königs” ging es in eine der Kultkneipen Hamburgs. Der Silbersack diente als Kulisse für die Aufnahmen. Auch hier durften sich die Schauspieler Carolin Spiess und Götz Fuhrmann mal so richtig austoben. Vor Hamburger Kacheln wurden “typische” Alltagsszenen fotografisch festgehalten. Als Hauptmotiv wurde dann aber eine Aufnahme im Lokal ausgewählt. Der wohl einzigartige Kneipenraum des Silbersack bot einen herrlichen Hintergrund für das benötigte markante Portrait eines sympathischen Kauzes und drängte sich einfach auf.

Vielen Dank an dieser Stelle auch an den neuen Betreiber Dominik Großefeld, der die Aufnahme durch sein Einverständnis erst ermöglichte.

Schmidt Theater - Lotto
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Weitere Fotos von starken Charakteren findet ihr unter [People-Fotografie aus Hamburg] auf meiner Website.

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people-portrait-foto-beitrag

Big Brother reloaded – Neue Fotos von “Big Harry”

Fotograf Hamburg – ingoboelter photodesign – Webpage

Vor knapp zwei Wochen hatte ich ja bereits ein erstes Foto vom Fotoshooting mit “Big Harry” – dem Urgestein der Deutschen Reality Show – auf meinem Blog präsentiert. Mittlerweile habe ich endlich die Zeit gefunden weitere Fotografien der Kultfigur aus der zweiten Big Brother Staffel zu entwickeln. Diese möchte ich Euch an diese Stelle nicht vorenthalten. Der Hamburger Bademantel macht kräftig Werbung mit den Motiven. Insbesondere auf Facebook besteht ein reges Interesse an den Bildern.

[Der Hamburger Bademantel]

Weitere Fotos von starken Charakteren findet ihr unter [People- und Portrait-Fotos aus Hamburg] auf meiner Website.

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Fotografie Big Harry in Hamburg

Neues von “Big Harry” – Im Bademantel quer durch Hamburg

Fotograf Hamburg – ingoboelter photodesign – Webpage

 

Fotografie von
Fotografie Big Harry in Hamburg

Wer erinnert sich nicht an die ersten beiden Big Brother Staffeln, die das Format der Reality Show in Deutschland so richtig populär machten aber auch für zahlreiche kontroverse Diskussionen sorgte. Mit “Big Harry” einem der Urgesteine der zweiten Staffel waren wir vergangene Woche in Hamburg unterwegs. Hintergrund waren Werbeaufnahmen für den “Hamburger Bademantel”. Es galt den Altagsgegenstand vergangener Tage, der erst durch Olli Dittrich im Hamburger Grill Ambiente wieder Kultstatus erreichte, abzulichten. An verschiedenen Sehenswürdigkeiten der Stadt wurde das gute Stück samt Inhalt fotografisch in Szene gesetzt. Vielen Dank “Big Harry” für deinen kernigen Einsatz bei den Aufnahmen.

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Massai Dorf am Lake Natron. Im Hintergrund der Vulkankegel des Oldonyo Lengai.

Tansania – Begegnungen am Ol Doinyo Lengai

Der große, schwarze Kontinent beeindruckt in mancher Hinsicht. Wie sagt man so schön: Afrika muss man lieben oder eben auch nicht. Dies gilt natürlich auch für Tansania. Beeindruckende Landschaften, Tierwelten wie aus dem Bilderbuch aber eben auch die langen, staubigen Überlandfahrten, die einem im wahrsten Sinne die Eingeweide durcheinander schütteln.

Besonders intensiv und nachhaltig waren aber die Begegnungen mit den dort lebenden Menschen. Da waren die Marktfrauen, die laut “Money” rufen und dabei mit dem Trockenfisch in Hand vor dem Objektiv rumfuchteln. Aber eben auch die besonderen zwischenmenschlichen Momente voller Authentizität, Direktheit, herzergreifender Freundlichkeit aber auch die Gnadenlosigkeit der Armut, die einen tief bewegt und nachdenklich macht.

Letzteres gilt im Besonderen für die Region rund um den Lake Natron, der auch als Glutofen Tansanias bezeichnet wird und seinem Namen alle Ehre macht. Bei meinem zweitägigen Aufenthalt bot sich die Gelegenheit eines der dort angesiedelten Massai Dörfer zu besuchen, welches wir in den Abendstunden nach einer kurzen Fahrt mit unserem Tourfahrzeug erreichten. Man muss sich das mal vorstellen, da leben Menschen in der absoluten Einöde unter einfachsten Bedingungen bei über 35 Grad im Schatten von Viehzucht und – seit neuestem – von den wenigen Touristen, die diese abgelegene Region besuchen. Wasser und Holz zum Feuer machen muss täglich über mehrere Kilometer herangeschafft werden. Eine üble Schinderei. Und trotz dieses entbehrungsreichen Lebens (oder gerade deswegen?) haben diese Menschen eine unheimliche Ausstrahlung.

Hintergrund: Der Lake Natron liegt im Norden Tansanias in unmittelbarer Nähe zu kenianischen Grenze und ist Teil des Ostafrikanischen Grabenbruchs (Great Rift Valley). Der stark alkalische Natronsee ist Heimat einer Vielzahl von Vögeln – darunter eine starke Population von Zwergflamingos. Markantes Wahrzeichen dieser Region ist der Ol Doinyo Lengai, ein bis zum heutigen Tag aktiver Vulkan. Die Region ist Siedlungsgebiet der Massai, die in den weiten Ebenen im Süden Kenias sowie im Norden  Tansanias beheimatet sind.

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Wassermenschen

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Ein surrendes Geräusch durchbricht die so undurchdringlich erscheinende Stille und wird beständig lauter. Über der Deichkrone sind die Umrisse von zwei Personen auszumachen, die eingehüllt in regendichte Kleidung auf einem eigentümlich anmutenden Gefährt langsam näher kommen. Die Kopfbedeckungen sind tief ins Gesicht gezogen, ein Ausdruck ist kaum zu erkennen. Am Deichsockel angelangt wird die Geschwindigkeit der Lore gedrosselt. Jetzt ist auch das so typische gleichmäßig, schlagende Geräusch zu hören, das entsteht, wenn die Lorenräder über die Verbindungsstellen der Schienensegmente rumpeln. Der Gang wird herausgenommen, die Lore rollt aus und kommt neben uns zum Stehen. Claudia Nommensen begrüßt uns freundlich während ihr Mann Jürgen von der Lore herunter steigt. Wir erfahren, dass der mit uns vereinbarte Überfahrttermin zusätzlich dazu benutzt werden soll, alle notwendigen Besorgungen auf dem Festland durchzuführen. Denn Einkaufsmöglichkeiten gibt es auf Oland, dem Ziel unserer Reise, nicht. In ein paar Stunden, wenn der Wasserstand es wieder zulässt, wird er wieder abgeholt. Unser Gepäck wird verstaut und wir nehmen auf einer rustikal anmutenden Sitzbank Platz. Decken werden gereicht, die wir gern annehmen. Während der halbstündigen Überfahrt kühlt man leicht aus. Die Zeit drängt und die Lore nimmt wieder fahrt auf. Diesmal in die entgegengesetzte Richtung. Der Lorendamm, der Oland mit dem Festland verbindet, ist nur zu bestimmten, ständig wechselnden Tageszeiten sicher befahrbar. Bei Flut reicht das Wasser bis an die Gleisschwellen heran. Auf die Schienen gespültes Treibgut kann die Lore dann leicht zum entgleisen bringen. Bei Geschwindigkeiten bis ca. 60 Km/h eine nicht zu unterschätzende Gefahr.

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Doch zunächst müht sich die Lore langsam den Deich hinauf. Auf der Deichkrone angekommen können wir zum ersten Mal das Wattenmeer und die der Küste vorgelagerten Halligen erkennen. Eine frische, nach Salz und Watt riechende Brise umweht uns. Wir saugen die Luft ein und kriechen tiefer unter unsere Decken. Kurz hinter der Seeseite des Deichs beginnt der aus Holzbohlen errichtete alte Lorendamm. Er macht einen betagten, leicht baufälligen Eindruck. Claudia Nommensen sucht die Fahrtstrecke nach weiteren, uns entgegen kommenden Loren ab. Die Verbindung von Dagebüll nach Oland und weiter zur Hallig Langeneß ist nur eingleisig befahrbar. Entgegenkommende Loren müssen auf einer der Ausweichstellen warten. Wer Vorfahrt hat ist klar geregelt, erfahren wir.

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Als sicher ist, dass keine weitere Lore unserer Weiterfahrt im Wege steht, drückt Claudia Nommensen aufs Gaspedal und das in Eigenfertigung hergestellte und mit einem Rasenmähermotor angetriebene Unikat beginnt lautstark dröhnend zu beschleunigen. Die eigentliche Überfahrt beginnt. Eine Unterhaltung ist jetzt schwierig, da zusätzlich zum Motorengeräusch der Fahrtwind die Worte verweht. Ta-Tok, Ta-Tok, Ta-Tok, dieses monotone, hämmernde Geräusch begleitet uns auf der gesamten Strecke. Möwen sitzen auf dem Schienenstrang und fliegen erst in letzter Sekunde auf. Zusehends nimmt die Hallig Kontur an. Die Warft und die auf ihr errichteten Häuser sind bereits gut zu erkennen.

ERST MAL RUNTERKOMMEN

Kurz vor erreichen unseres Ziels wird die Geschwindigkeit erneut reduziert. Unser Gefährt rollt aus und kommt vor der einzigen Warft Olands langsam zum stehen. Claudia Nommensen klettert von der Lore, erklimmt zügigen Schrittes die Warft und ist auch schon aus unserem Sichtfeld verschwunden. Wir wollen gerade nach unseren Taschen greifen, da sehen wir sie mit einer Schubkarre im Schlepptau zurückkehren. Alles lamentieren: “Wir können das wenige Gepäck die paar Meter doch schnell selber Hochtragen”, hilf nicht. Also Gepäck in die Karre und mit Anlauf die Warft hinauf. Oben angekommen sehen wir dann zum ersten Mal das Wohnhaus der Familie. Von der Straße aus war lediglich das reetgedeckte Dach zu erkennen. Energisches Hundegebell schallt uns entgegen. Schwanz wedelnd aber zunächst reserviert werden wir vom Hund der Familie begrüßt und zugleich kritisch in Augenschein genommen. Kann man den Ankömmlingen trauen, was wollen die überhaupt hier, scheint der Hund zu denken. Ach egal, sehen doch nett aus.

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Die Taschen geschultert geht es die Treppe hinauf in unsere kleine Ferienwohnung, die für die nächsten Tage unser zu Hause sein wird. Das Frühstück wird jeden Morgen aufs Zimmer gebracht, erfahren wir. Besondere Wünsche werden gern entgegengenommen. Welch ein Service! Wir schließen die Tür und sind zum ersten Mal an diesem Tag allein. Stille umgibt uns. Klein Fahrtwind mehr, keine Lore die uns durchschüttelt, keine Aufgaben, die unbedingt zu erledigen sind. Einfach nur Stille. Unterbrochen lediglich durch vereinzelte Vogellaute, dem leisen rauschen des Windes und den gedämpft an unser Ohr dringenden Alltagsgeräuschen, verursacht durch unsere Gastgeber. Wir packen unsere Taschen aus und begutachten erst einmal neugierig unser Quartier. Uns jetzt, denken wir? Was sollen wir nun anfangen mit unserer Zeit auf dieser Schüppe Land mitten im Wattenmeer. Nach kurzem Grübeln kommen wir zu dem Schluss, dass für uns genau drei Möglichkeiten in Frage kommen: Lesen, spazieren gehen oder in eine mittelschwere Depression verfallen. Wir entscheiden uns für die ersten beiden Möglichkeiten

LANGENEß – EINE HALLIG DER “SUPERLATIVE”

Zum Glück sind wir keine Halliganfänger mehr. Bei einem vorherigen Besuch von Langeneß konnten wir bereits erste Erfahrungen mit diesem in jeder Hinsicht extremen Lebensraum sammeln. Stille und Dunkelheit und die wenigen Möglichkeiten der Ablenkung durch Shopping, Kinobesuche etc. sind wohl die größten Herausforderungen und können einer an Reizüberflutung leidenden Großstadtseele die ersten Stunden des Aufenthalts ganz schön zu schaffen machen. Aber dieser innere “Entzug” lohnt sich. Das stellt man allerdings erst später fest.

Die Hallig Langeneß ist, zumindest was die räumliche Dimension betrifft, der großer Bruder von Oland. Das ca. 1100 Hektar Eiland bietet ausreichend Raum für seine 109 Einwohner, die auf 18 Warften verteilt leben. Mit gerade einmal 117 Hektar ist Oland in etwa um den Faktor zehn kleiner als Langeneß. Dreißig Einwohner leben hier in 17 Wohnhäusern auf einer einzigen Warft.

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Langeneß verfügt über einen Kaufmann, mehrere Kneipen bzw. Cafes, ein Museum, eine historische Kirche und eine Jugendherberge. Auf Langeneß tobt für Halligverhältnisse das Leben. Verbunden sind die Warften mit einem Netz kleiner, asphaltierter Wege, die für den Autoverkehr freigegeben sind. Obwohl gerade einmal ein Auto oder ein dreiviertel Trecker platz finden und links und rechts tiefe Entwässerungsgräben die Straße säumen wird teilweise mit erheblichem Tempo gefahren. Aber wer nun gedacht hätte, der Arm des Gesetzes würde diesen Flecken nicht erreichen, der täuscht sich. Selbst hier werden Verkehrskontrollen durchgeführt und man kann seinen Führerschein wegen zu hoher Geschwindigkeit oder aus anderen hochprozentigen Gründen verlieren.

INSEL DER BESONDEREN ART

Der wesentliche Unterschied zu einer Insel besteht wohl darin, dass große Teile einer Hallig bei hohen Wasserständen vollständig überspült werden. Dann ragen lediglich die Warften, kleine Erdhügel auf denen die Wohnhäuser errichtet sind, aus dem Wasser. Es herrscht “Landunter”. Sämtliches auf den Salzwiesen grasende Nutzvieh muss in die Ställe der Warft getrieben werden.

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Einer Art Trutzburg gleichend stemmt sich die Warft für die nächsten Stunden dem Wasser entgegen, das bei hohen Sturmfluten schon mal bis an die Wohnhäuser heranreichen kann. Langeneß und Oland sind wie alle bewohnten Halligen an der Westküste Schleswig-Holsteins stark vom Tourismus abhängig. Doch viele der Halligbewohner haben ein zusätzliches Standbein in der Landwirtschaft oder dem Küstenschutz und so eine gewisse finanzielle Unabhängigkeit. Die Begegnung mit den Feriengästen beschränkt sich in der Regel darauf Heerscharen von Tagestouristen, die für wenige Stunden die Hallig bevölkern, zu verköstigen und Interessierten einen Einblick in das Halligleben zu vermitteln. Nur wenige bleiben länger. Der überwiegende Teil der Besucher kehrt in die Halliggaststätte ein und lässt es sich kulinarisch gut ergehen. Noch schnell eine kurze Wanderung um etwas Atmosphäre einzusaugen und dann geht es auch schon wieder mit der Fähre zurück zum Festland. picture_3Von dem eigentlichen Halligleben bekommt man während dieses Kurzaufenthalts nur wenig mit. Denn hierfür benötigt man Zeit und diese scheinen viele Besucher nicht investieren zu wollen. Hinzu kommt, dass das eigentliche Halligleben wohl eher in den Wintermonaten stattfindet, wenn die Fähre die Halligen nur noch selten anläuft und vielen das Klima zu rau und regnerisch für einen Besuch erscheint. Die Halligbewohner sind dann nahezu unter sich, können ihren Traditionen pflegen und Kraft für die nächste Saison schöpfen.

HALLIGLEBEN

Wir haben unsere sieben Sachen inzwischen verstaut und brechen zu einer ersten Erkundungstour auf. Nach dem wir die so genannte Steinkante erreicht haben, die Oland einsäumt, sehen wir, dass unsere Vermieterin offensichtlich den gleichen Gedanken hatte. Hund und Frauchen machen sich daran die Hallig in der entgegengesetzten Richtung zu umrunden. Auf Oland gibt es eben nur zwei Möglichkeiten einen Sparziergang zu unternehmen denken wir schmunzelnd und, auf Oland bleibt wirklich nichts im Verborgenen da sind wir uns sicher. Unausweichlich trifft man sich auf halber Strecke und hält Smalltalk. Ist doch schön denken wir und setzen unseren Weg fort.

Aber auch auf Oland sind neue Zeiten angebrochen. Zwar sind Ruhe und Natur nach wie vor die Hauptgründe für einen Halligurlaub. Zusehends halten jedoch neuen Strömungen Einzug. Wellness ist auch hier inzwischen ein Begriff. Ob Massage, Aromaölbehandlung oder Fußreflexzonenmassage hier gibt es das volle Programm. Ergänzt durch lange Spaziergänge in der salzhaltigen Luft Erholung pur.

Am nächsten Abend sind wir allein bei den Nommensens. Claudia und Jürgen wollen rüber zum Feuerwehrball nach Langeneß. Auch Claudia ist in der Freiwilligen Feuerwehr engagiert. Denn wer soll schließlich löschen, wenn die Männer gerade mal nicht da sind, sagt sie uns. Der Weg vom Festland ist schließlich viel zu weit. Und wie sollte die Feuerwehr auch auf die Hallig gelangen. Kurz vor Sonnenuntergang versammelt sich ganz Oland vor der Warft. Es werden “Lorengemeinschaften” gebildet. Denn eine eigene Lore ist teuer und die Aufwendungen hierfür kann oder will nicht jeder Halligbewohner leisten. Nach und nach verlassen die Loren die Hallig. Der Lorendamm, der Oland auch mit Langeneß verbindet, wird bereits vom Wasser umspült. Jürgen hält seine Feuerwehrmütze fest umschlossen, stemmt sich gegen den Wind und gibt Gas. Claudia hinten auf dem Sozius. Das Gefährt Marke Eigenbau nimmt Fahrt auf und wird von Sekunde zu Sekunde schneller. Nach kurzer Zeit sind die beiden kaum noch auszumachen. Die Lore wird förmlich vom Meer verschluckt. Ein unwirkliches Bild.

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Jürgen zeigt uns am nächsten Tag “seinen” Leuchtturm. Dieses ca. 7 Meter kleine Bauwerk mit seinem reetgedeckten Dach ist zwischen den übrigen Wohnhäusern kaum auszumachen. Jürgen ist übrigens der Leuchtturmwärter. Einer seiner vielen Berufe, die er auf der Oland ausübt. Wir klettern die kleine Leiter empor, die uns in den ersten Stock des Leuchtfeuers führt. picture_81Es dient als Quermarkenfeuer für das “Föhrer Ley” und das “Dagebüller Fahrwasser“. Bereitwillig wird uns die Funktionsweise des Turms erklärt. Wir sind begeistert. Schließlich bekommt man nicht allzu oft die Gelegenheit ein in Betrieb befindliches Leuchtfeuer zu betreten noch dazu mit einem persönlichen Guide und ohne schweißtreibenden Aufstieg, denn dafür ist er einfach zu klein.

ZU GUTER LETZT

Nach Tagen der Erholung steht die Rückreise an. Natürlich wieder mit der Lore. Doch zuvor muss das eigentümliche Gefährt erst einmal in die Spur befördert werden. Ein Nachbar hilft. Mit Hebelkraft wird das Gefährt auf die Schienen gewuchtet. In Decken gehüllt genießen wir den langsamen Abschied von Oland. Wir freuen uns auf Zuhause. Die Tage waren schön aber nun brauchen wir wieder etwas mehr Trubel um uns herum. Wir blicken noch einmal zurück und sehen wie die Hallig am Horizont stetig kleiner wird. Schön war es. Sollten wir Oland erneut einen Besuch abstatten, dann sicherlich bei unserer Gastfamilie. Wo auch sonst, schließlich bleibt auf einer Hallig nichts im Verborgenen. Und man will es sich schließlich nicht mit dem Großteil der Bewohner verderben.

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Erlebniswüste Namib -Spuren im Sand

Wüste schafft Raum für neue Gedanken, lässt das Normale neu erstrahlen und hilft das Wichtige vom Unwichtigen zu trennen. Wüste ist der Spiegel unserer Seele, kehrt das Innere nach Außen ob wir wollen oder nicht. Wüste verändert!

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Endlos aneinander gereihte Dünenketten aus gelbrotem Sand, Kamelkarawanen in flirrender Luft, Fatahmorganen von Wasser und entfernten Orten, Temperaturen jenseits der vierzig Grad. So oder ähnlich sind die Vorstellungen von vielen von uns, wenn wir an Wüste denken. Viele Wüsten dieser Erde liegen heute in Ländern mit politisch instabiler Lage. Darüber hinaus existieren kulturelle und sprachliche Barrieren oder infrastrukturelle Hindernisse. Namibia, dass Kernland der Namib, ist in vielerlei Hinsicht etwas Besonderes. Eine funktionierende Infrastruktur und ein gut ausgebautes Straßennetz garantieren ein komfortables Reisen.

RELIKTE AUS DER KOLONIALZEIT

Viele Orte wirken irgendwie vertraut. Unvermittelt erscheinen im Baustil der Kaiserzeit errichtete Gebäude und deutsche Straßennamen im Stadtbild, ein Relikt aus der Kolonialzeit. Und doch Namibia ist ein Afrikanisches Land mit einer vielschichtigen Kultur. Die Namib, einer der größten, trockensten und ältesten Wüsten der Welt, ist hier allgegenwärtig. Nirgendwo sonst spielt der Faktor Zeit eine so untergeordnete Rolle und ist Ruhe so intensiv zu erfahren wie in den Gebieten rund um die Namib, die mit einer Größe von 300.000 qkm in etwa so groß ist wie die Bundesrepublik Deutschland (357.022 qkm), für europäische Verhältnisse nahezu unbesiedelt.

JENSEITS VON STRESS UND HEKTIK

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Seit jeher sind Menschen von Wüsten fasziniert. Gerade in unserer westlich geprägten Kultur mit der Rastlosigkeit des Alltags, der Vielzahl an visuellen und akustischen Reizen und dem ständigen Termindruck übt die Vorstellung an Wüste eine besondere Anziehungskraft aus. Wüste heißt Verzicht, Verzicht auf die alltäglichen Annehmlichkeiten aber auch die Abkehr von Hektik und Stress. Sich der Stille aussetzen, sich selbst zulassen, sich aushalten, mit sich ins Reine kommen. In Windhoek, der Hauptstadt von Namibia angekommen, bietet sich der gestressten europäischen Seele doch zunächst ein vertrautes Bild. Zur Gepäckausgabe hastend wird versucht jede sich bietende Gelegenheit zu nutzen diesen Ort schnellstmöglich zu verlassen – schließlich steckt die Optimierung unseres Alltags, der erst wenige Tage oder Stunden zurückliegt, noch in vielen von uns. Zeit ist Geld und wir wollen uns ja erholen und das so schnell und so intensiv wie möglich. Doch bald siegt die Gewissheit, dass die Uhren in Namibia langsamer ticken. Zunächst murrend und sich mit seinen Reisebegleitern mit gleichförmigem Kopfschütteln solidarisierend, werden die langwierigen Einreiseformalitäten erledigt. Irgendwann ergibt sich der Reisende aber dann doch in sein Schicksal und akzeptiert die langen Wartezeiten. Ist der Ankunftsstress erst einmal überwunden, macht sich schleichend die Erkenntnis breit, dass viele der vermeidlich so wichtigen Dinge und ermine zunehmend an Bedeutung verlieren. Man kommt zur Ruhe, genießt den Augenblick und freut sich zusehend an den nicht vorhandenen Dingen. Beispielsweise dem nicht vorhandenen Verkehrslärm und den wenigen, dafür aber intensiven, Begegnungen mit Menschen. Ganz im Sinne der Reduzierung auf das Wesentliche. Wurde diese Erkenntnis erst einmal verinnerlicht, wird die Reise zum puren Vergnügen und die einfachen, von je her kostenlosen aber zunehmend kostbaren Dinge rücken in den Mittelpunkt des Lebens: Zeit, Ruhe und der Genuss des Augenblicks.

ÜBERNACHTEN AUF NAMIBISCH

Eine ausgezeichnete Möglichkeit der Rastlosigkeit des Alltags zu entfliehen bieten die zahlreichen Gästefarmen und Lodges entlang der Namib. Die Eagle’s Nest Lodge in Klein-Aus Vista vermittelt dieses Erlebnis in wirklich beeindruckender Art und Weise. Die wenigen, individuell gestalteten Chalets scheinen mit der umgebenden Landschaft förmlich verwachsen zu sein. Liebevoll und bis ins Detail abgestimmt stellen bereits diese Unterkünfte ein Erlebnis für sich dar.

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Außerhalb der Räumlichkeiten auf der rustikalen Veranda, eröffnet sich dem Betrachter eine beeindruckende Landschaft mit pittoresk anmutenden Steinformationen und den am Horizont erkennbaren Dünenketten des Gondwana Sperrgebiet Rand Parks. Das in der Abenddämmerung entstehende Farbenspiel ist atemberaubend. Ein nach Sonnenuntergang aufkommender Wind umweht das aus grob behauenem Naturstein errichtete und um einen mächtigen Granitfels gebaute Chalet. Zusammen mit einem im Kamin lodernden Feuer entsteht so eine ganz besondere Stimmung. Tritt man vor dem Schlafen gehen nochmals hinaus, umhüllt den Betrachter eine fast fühlbaren Stille und der einzigartige Sternenhimmel der in vollen Zügen und allein genossen werden kann.

ALLEIN MIT SICH UND DER NATUR

Am nächsten Morgen lädt die Umgebung des Chalets zum Wandern ein. Gut ausgeschilderte Wege bieten, für geübte und ungeübte gleichermaßen, Möglichkeiten die Landschaft weiter auf sich Einwirken zu lassen. Auch hier ist man zumeist allein mit sich und der umgebenden Natur. Andere Wanderer sind nicht zu entdecken. Nur eins ist zu beachten, auch vermeidlich leichte Touren sind teilweise recht anspruchsvoll bzw. beinhalten oft Hindernisse, die nicht so leicht zu überwinden sind. Schwindelfrei und trittsicher sollte man auf jeden Fall sein. Nicht zuletzt dann, wenn ein ausgetrockneter Wasserfall ein hinunter rutschen erfordert oder aus vier Meter Höhe in ein sandiges, ausgetrocknetes Flussbett gesprungen werden muss, um seinen Weg fortzusetzen.

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Alles kein Problem, glaubt man den Betreibern der Chalets. Traut man sich dies nicht zu, muss man umkehren und die bereits zurückgelegte Strecke noch einmal gehen. Angesichts der Pfeilmarkierungen, die lediglich in Laufrichtung angebracht sind, ein oftmals schwieriges Unterfangen. Aber man hat ja genügend Wasser dabei, oder?

DIE D707

Ein Erlebnis der besonderen Art ist die D707. Sie gilt als eine der landschaftlich schönsten Straßen Afrikas. Entlang der rot schimmernden Weiten der Namibwüste und der schroffen Felswelt der Tirasberge ist man fast immer allein unterwegs. Nur selten begegnet man einem anderen Fahrzeug und nur wenige Gästefarmen laden zum verweilen ein. Im Gegensatz zur den Lodges, die überwiegend einen rustikalen aber gehobenen Standard anbieten, handelt es sich hierbei um landwirtschaftliche Betriebe, die zumeist einfach gestaltete Unterkünfte und Campingmöglichkeiten anbieten. Dafür wird man für die Zeitdauer des Aufenthalts von der Farmfamilie “adoptiert”. Es werden Hintergründe vermittelt, die ansonsten unentdeckt geblieben wären und Einblicke in den Arbeitsalltag der in Namibia lebenden Menschen gewährt. Der abendliche Farm-Drive, eine geführte Erkundungstour auf dem Farmgelände, und das gemeinsame Essen stellen dabei sicherlich einen Höhepunkt dar. Man tauscht sich mit Farmern und Gästen aus und isst so ungewöhnliche Dinge wie Kudu, Oryx, Zebra oder Springbock. Ach ja, Warzenschwein steht auch manchmal auf dem Speisezettel.

TOK TOKKIE TRAIL

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Wer das Abenteuer Wüste hautnah erleben möchte, dem ist eine geführte Wüstentour zu empfehlen. Der Tok Tokkie Trail im Namib Rand Nature Reserve vermittelt im Rahmen einer dreitägigen Wanderung sehr anschaulich den Lebensraum Wüste, seine Besonderheiten und die Überlebensstrategien der Tier- und Pflanzenwelt. Nach einem abenteuerlichen Ritt mit dem hauseigenen Geländewagen, der die Tour-Teilnehmer von der Basisfarm “The Duine” in das angrenzende Wüstengebiet bringt und ausgestattet mit einem Rucksack, der Wasser und Verpflegung enthält, beginnt die Wanderung in Richtung des ersten Tagesziels.

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Von den Alltagsgegenständen befreit, kann man die Wüste in vollen Zügen genießen. Das Handy, sofern überhaupt mitgenommen, bleibt ausgeschaltet. In großen Teilen Namibias gibt es ohnehin keinen Empfang. Mit zunehmender Dauer taucht man immer tiefer in die Umgebung ein, folgt den Erklärungen des Guide, beteiligt sich an der Suche nach besonderen Tieren und Pflanzen, tauscht sich mit seinen Mitreisenden aus oder schweigt einfach nur und lauscht dem Geräusch der eigenen Schritte im Sand.
Eine Uhr ist nicht erforderlich, die Sonne regelt die Zeit. Im Nachtlager angekommen steht ein wetterfestes Feldbett bereit. Erst einmal verschnaufen und den Luxus eines kühlen Getränks genießen, während die Sonne am Horizont langsam hinter den Bergen versinkt. Eine Dusche der besonderen Art, mit Blick auf die Wüste und warmen Wasser aus einem alten Zinkeimer, der an einem “Galgen” befestigt bedrohlich über dem eigenen Kopf baumelt, spült vor dem Abendessen den Staub des Tages herunter. Das vor Ort zubereitete Drei-Gänge-Menü wird serviert während der Sternenhimmel über der Wüste zu funkeln beginnt. Eine grandiose Kulisse. Irgendwann sinkt man zufrieden in seinen Schlafsack, löscht die Petroleumlampe und genießt das tiefblaue Nichts. Angesichts des sich bietenden Schauspiels fällt das Einschlafen schwer, aber irgendwann entschwebt der Geist mit einem Gefühl unendlicher Zufriedenheit der Szenerie. In der Nacht taucht der Mondschein die Landschaft in ein fahles, blau schimmerndes Licht. Geweckt von dieser ungewöhnlichen Erscheinung und behütet in seinem warmen Schlafsack saugt man das sich bietende Schauspiel förmlich in sich auf.

AUF SPURENSUCHE

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In der Wüste beginnt die Dämmerung früh. Gegen 5:00 Uhr morgens wird es langsam hell. Ein neuer Tag beginnt. Leise klingende Betriebsamkeit ist zu hören. Das Frühstück wird vorbereitet. Schon bald nähern sich leise Schritte dem Schlafgemach. Mit einem freundlichen: “morning, did you sleep well” wird dem noch schlaftrunkenen Tourteilnehmer Tee oder Kaffee serviert und die Waschgelegenheit mit heißem Wasser befüllt. Die Farben der Nacht weichen den warmen Rot- und Orangetönen des Morgens. Von Minute zu Minute ändert sich die Umgebung. Licht und Schatten kreieren bizarre Gebilde. Während des Frühstücks weicht die Müdigkeit langsam aus dem Körper. Noch beeindruckt von der zurückliegenden Nacht und dem soeben erlebten Sonnenaufgang freut man sich bereits auf die Dinge die da noch kommen werden. Zusammen mit den Mitreisenden werden die Gefühle im stillen Einvernehmen geteilt. Nach dem ausgiebigen Frühstück wird zur Spurensuche ausgeschwärmt. Zahlreiche Abdrücke im Sand verraten die Jäger und Sammler der Nacht und frühen Morgenstunden. Ob Käfer, Geckos, Eidechsen oder Skorpione, in der Wüste herrscht zu diesen Zeiten Rushhour. Man wandert zügig aber doch entspannt und genießt seine Umgebung, die durch das inzwischen geschulte Auge viel bewusster wahrgenommen wird. Zeit und Raum verlieren an Bedeutung, ein Leben im Einklang mit der Natur. Während der Mittagshitze wird unter einem Kameldornbaum gerastet und ein Sonnesegel spendet zusätzlich Schatten. Man ruht sich aus und beobachtet von seinem Liegestuhl aus das Treiben der Webervögel, die ihr Nest kunstvoll an einem großen Ast befestigt haben. Viel zu schnell vergeht die Zeit und das Ziel der Wanderung ist erreicht. Jede Minute der Tour wurde intensiv erlebt und entfaltete eine nachhaltige Wirkung, von der noch Wochen und Monate gezerrt werden kann.

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DER WEG IST DAS ZIEL

Ob Gästefarmen, Lodges oder Tok Tokkie Trail ist nicht entscheidend. Überall in Namibia besteht die Möglichkeit Wüste zu erleben. In der Umgebung einer komfortablen Lodge, der intimen Atmosphäre einer Gästefarm oder während der Wanderung auf dem Tok Tokkie Trail. Entscheidend ist sich auf das Erlebnis einzulassen. Gelingt dies, so wird die Reise einen bleibenden Eindruck hinterlassen, der auch nach Abschluss des Urlaubs lange nachwirkt. Schließlich ist man selbst die Triebfeder seines Lebens, in dem die Inhalte nicht statisch, sondern jederzeit änderbar sind. Wie heißt es doch so schön: Jeder ist seines Glückes Schmied. In Windhoek besteigt man schließlich seinen Flieger und startet Richtung Heimat. Mach’s gut Namibia, ich werde wiederkommen.

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